Ergebnisse

Bayerische Meisterschaft im Schlepperfahren in Tuntenhausen

Der AMC Ebersberg und der AMC Bad Aibling  wurden vom ADAC Südbayern in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Bauernverband und der Land- und Forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft Franken und Oberbayern beauftragt, am Sonntag, 20. Oktober auf dem Gelände  der Firma Eder in Tuntenhausen die Bayerische Meisterschaft für Damen und Herren sowie die Südbayerische Juniorenmeisterschaft im Schlepper Geschicklichkeitsfahren auszurichten. Für den AMC Bad Aibling war es das ein Jubiläumsturnier, da diese internen Club-Veranstaltungen seit 30 Jahren auf dem Betriebsgelände der Firma Eder stattfinden.

 Seit 3 Jahren haben sich die beiden Motorsportvereine entschieden, gemeinsam diese Veranstaltungen durchzuführen. Bereits am Samstag veranstaltete jeder Verein einen internen Wertungslauf, die noch als Qualifizierungsläufe für die Bayerische Meisterschaft gewertet wurde.. Der AMC Ebersberg hatte sein 53igstes Turnier abgewickelt. Siegerin bei den Damenj wurde Anna Maier aus Ruhpolding. Bei den Herren waren Franz Radl aus Großkarolinenfeld vor Josef Prüller aus Hochstätt und Josef Maier aus Gindelkofen.

40 Damen und Herren sowie Junioren haben sich in verschiedenen Vereinsturnieren aus ganz Bayern qualifiziert,  am Endlauf zur Bayerischen Meisterschaft und zur Südbayerischen Juniorenmeisterschaft in Tuntenhausen teilzunehmen. Bevor es aber auf den Parcours ging, mussten die Teilnehmer  Fragen zur Verkehrssicherheit im Zusammenhang mit dem Führen von Traktoren und landwirtschaftlichen Fahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr beantworten. Es wird z.B. danach gefragt, was beim Abkuppeln eines Anhängers zu beachten ist oder ab welchem zulässigen Gesamtgewicht eine Abschleppstange vom Gesetzgeber gefordert wird.

Firma Eder aus Tuntenhausen stellte in Zusammenarbeit mit der Firma CASE zwei identische Gespanne für beide Veranstaltungen zur Verfügung.  Die Teilnehmer hatten verschiedene Aufgaben zu meistern und zwar war eine Kurvenstrecke so zu durchfahren, dass keine Pylone umgeworfen wurde. Anschließend musste das Gespann rückwärts durch ein enges Gatter gefahren werden, ohne dabei an den Seitenwänden anzustoßen. Rundbalken und Querrinne erforderten viel Gefühl mit dem Gashebel. Überfährt der Teilnehmer die Hindernisse ruckartig, so fällt die leere Milchkanne am Anhänger um, und es gibt Strafpunkte. Hier wird flüssiges und ruckfreies Fahren gewertet. Der Anhänger sollte als nächstes möglichst nahe mit der Ladekante an eine Rampe herangefahren werden. Ein zu großer Abstand ergab wieder Fehlerpunkte. Schließlich folgten ein Slalom, eine Tordurchfahrt und das Zielbremsen. Selbst das richtige Absteigen von der Zugmaschine wurde noch bewertet. Die Aufgaben stellen sich für den Landwirt im Arbeitsalltag und das beherrschen des Gespannes trägt zur Vermeidung von Unfällen bei und dient somit der Verkehrssicherheit. Wichtig war, möglichst fehlerfrei den Kurs zu durchfahren und die vorgeschriebenen Zeit von mindestens 6 Minuten einzuhalten . Die Fahrleiter Klaus Beny und Josef Koller wurden von den Teilnehmer für den reibungslosen Ablauf gelobt.

Bei der Siegerehrung war auch Otto Lederer, der frühere Bürgermeister von Tuntenhausen und nunmehrige Stimmkreisabgeordnete des Landkreises anwesend und konnte die Siegerpokale überreichen. Bei den Damen waren besonders erfolgreich:

Elisabeth Surrer aus Laufen war Bayerns beste Fahrerin gewann vor Anna Meier aus Ruhpolding und Sandra Thanbichler ebenfalls aus Laufen.

Südbayerischer Meister bei den Junioren wurde Härdl Christian aus Ettling vor Lutz Michael und Sontheimer Manuel aus Mindelau.

Bayerischer Meister bei den Herren wurde Andreas Galeneder aus Taufkirchen mit einer 0-Fehler-Fahrt. Platz 2 belegte Josef Prüller aus Hochstätt und den weiteren Stockerlplatz erreichte Martin Biebl aus Pföring.